Interkorporelle Fusionsimplantate werden bei degenerativen Veränderungen der Bandscheibe zur Versteifung eines Spinalsegments eingesetzt. Das Implantat stützt dabei die Wirbelsäule von anterior, während die beiden Zwischenwirbelscheiben miteinander verwachsen und die Wirbelsäule versteifen. Die interkorporelle Fusion ist ein Verfahren, das häufiger eingesetzt wird als ein Bandscheibenersatz.
Die ASTM F2267-04 “Standard Test Method for Measuring Load Induced Subsidence of Intervertebral Body Fusion Device Under Static Axial Compression” spezifiziert eine statische Prüfung mit axialer Druckeinleitung, die in vitro durchgeführt wird, um einen mechanischen Vergleich unterschiedlicher Fusionsimplantate zu ermöglichen. Die Prüfung wird dabei entweder mit Metallblöcken oder mit Polyurethan-Blöcken durchgeführt.
Diese Prüfungen können mit einer Universalprüfmaschine durchgeführt werden, bei der der Antrieb in der oben liegenden Traverse eingebaut ist. Wir empfehlen jedoch den Einsatz unseres elektrodynamischen Prüfsystems ElectroPuls™ E10000 Linear-Torsion oder eines servohydraulischen Prüfsystems 8874. Bei diesen Systemen können spezielle Prüfvorrichtungen mit einem temperaturgeregelten Flüssigkeitsbad kombiniert werden, das eine stabile Umgebung für die Simulation der In-vivo-Bedingungen gewährleistet. Außerdem ermöglichen unsere Prüfsysteme den Anbau des Dynacell™ -Kraftaufnehmers zur genauen Bestimmung des Einsinkverhaltens.
Informieren Sie sich auch über Einzelheiten zu statischen, dynamischen und Charakterisierungsprüfungen für Wirbelsäulenfusionsimplantate nach ASTM F2077.
Wir empfehlen, genauere Informationen zu den Anforderungen direkt in der Norm nachzulesen.