Untersuchung der Schlagfestigkeit von Terrassenbelägen aus Verbundwerkstoffen

Die Terrasse im Garten spielt in unserem Alltagsleben eine immer wichtigere Rolle als Erweiterung des Wohnraums in den Außenbereich. Traditionell werden Bodenbeläge für Terrassen aus druckimprägniertem Holz hergestellt. Kosten, Lebensdauer, Wartungsaufwand und Umweltprobleme haben jedoch dazu geführt, dass in steigendem Maße auch Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe zum Einsatz kommen.

Diese Verbundwerkstoffe bestehen aus unterschiedlichen Mischungen von Holz und Kunststoff und bieten gegenüber druckimprägniertem Holz eine Reihe von Vorteilen, wie z.B. längere Haltbarkeit, Farbstabilität und geringerer Wartungsaufwand. Bei Materialkosten von 20 bis 30 % unter denen von druckimprägniertem Kiefernholz kann die Schlagzähigkeit ein kritischer Faktor sein. Solche Beläge unterliegen im alltäglichen Gebrauch unterschiedlichsten Schlägen, z.B. durch fallen gelassene Werkzeuge, Terrassenmobiliar, Leitern oder Farbdosen und vieles mehr, und die Art und Menge der verschiedenen bei der Herstellung des Belags verwendeten Werkstoffe kann die Schlagzähigkeit der Beläge wesentlich beeinflussen.

Auf die Anfrage eines Herstellers solcher Verbundwerkstoffbeläge hin empfahlen wir für diese Anwendung unser Prüfsystem CEAST 9350 mit Hochenergieoption, ausgestattet mit einer instrumentierten 22,2kN-Schlagfinne, einem halbkugelförmigen ½” -Schlagfinneneinsatz, einem kugelförmigen 1”-Schlagfinneneinsatz, dem Datenerfassungssystem DAS 8000 und der Software Visual Impact. Durch Verwendung unterschiedlicher Schlagfinneneinsätze und Prüfgeschwindigkeiten konnten unterschiedliche Schlagprofile und -energien erzeugt werden, so dass der Kunde unterschiedliche Schlagereignisse simulieren konnte, denen sein Produkte im realen Einsatz ausgesetzt sein kann.

Das Prüfsystem 9350 eignet sich hervorragend für die Bestimmung der Eigenschaften von Werkstoffen bei Einwirkung eines Schlages. Anhand der bei einer instrumentierten Schlagprüfung gewonnenen Basisdaten kann der Kunde feststellen, wie sich Änderungen der Rohmaterialzusammensetzung im alltäglichen Einsatz auswirken. Bei zusätzlicher Verwendung einer Temperierkammer können weiter gehende Prüfungen durchgeführt werden, mit denen das Schlagverhalten der Produkte bei unterschiedlichen Temperaturen untersucht werden kann, und mit unterschiedlichen Vorrichtungen und Einsätzen können weitere Auflageabstände und Schlagereignisse simuliert werden.


Über diese Lösung

Art der Prüfung: nicht zutreffend
Art der Probe: rechteckiger Querschnitt | Kreisförmig | Quadratisch
Materialien: Faserverbundwerkstoffe | Holz
Nach Material/Branche Schlag-/Hochgeschwindigkeitsprüfung
Geschäftsfeld: Industrieprodukte, Endverbraucherprodukte

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Literatur zum Thema

CEAST 9300-Serie Fallwerke   CEAST 9300-Serie Fallwerke

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